Warum Biogasanlagen für unsere Umwelt wichtig sind

Die maximale Anzahl der Tiere wird vom Gesetzgeber in der sogenannten GVE Verordnung festgeschrieben. Eine klare Eingrenzung der Massentierhaltung soll dafür sorgen, dass eine Überdüngung der Böden vermieden wird. Gerade in Bergregionen zeigt sich, dass aufgrund der Steilhänge eine gleichmäßige Verteilung der landwirtschaftlichen Nährstoffe nur bedingt möglich ist. Die Überdüngung von steilen Wiesen kann zudem das Risiko von Hangrutsch begünstigen. Studien belegen, dass die Nitratbelastung der Böden rund um Bauernhöfe ungleich höher ist als die restlichen Flächen. Erhöhte Nitratwerte im Grundwasser sind die Folge und können somit eine Gefahr für unsere Gesundheit darstellen.

Biogas Wipptal bearbeitet ausschließlich Stallmist und Gülle, keinerlei Energiepflanzen wie z.B. Getreide werden hier verarbeitet. Auch werden im Einzugsgebiet keine Präventivmedikamente oder physiologisch wirkende Substanzen in der Tiermast eingesetzt. Medikamente werden nur zu therapeutischen Zwecken durch einen Tierarzt verabreicht.

Gase aus Rindermist und deren Verwertung

Mist und Gülle erzeugen Treibhausgase wie Methan undCO2, welche auf den Weideflächen ungenutzt in die Atmosphäre entweichen. Biogasanlagen können diese Gase in Form von Biogas verwerten und mithilfe speziellen Aggregats dem sogenannten BHKW in elektrische Energie umwandeln. Auch hier geht Biogas Wipptal einen neuen Weg und extrahiert mittels moderner Membrantechnologie das Methan und das CO2 aus dem Biogas. Die beiden gewonnenen hochreinen Gase werden zur Erzeugung von verflüssigten Methan LNG und Kohlensäure aufwendig weiterverarbeitet. Die dabei benötigte  Energie kann aus dem eigenen  Biogasgenerator CO2 neutral genutzt werden.